5. Generation

Wir führen unseren Familienbetrieb in fünfter Generation.

Familienfoto 2

 

Die Familie David und Vreni Anderegg-Dietiker führen den Betrieb seit 1990. Weitere spannende und geschichtliche Hintergründe können Sie unten nachlesen. 

 

1. Generation 1874 bis 1908

Jakob Dietiker, geboren am 22. März 1836 und Marie geborene Brändli Dietiker, geboren am 26. Mai 1839 waren die Gründer unserer heutigen Familienunternehmens.

1874 kaufte Jakob Dietiker ein noch nicht ganz fertig gebautes Bauernhaus. Fast ein halbes Jahrhundert davor errichtete man an derselben Stelle ein Strohhaus, das jedoch laut mündlicher Überlieferung einem Brand zum Opfer fiel. Zurückgeblieben waren zwei gewölbte Keller. Auf diesen Kellern wurde dann das Bauernhaus, welches Jakob Dietiker gekauft hatte, aufgebaut. Sie bilden bis heute ein Teil der Fundamente unseres Hauses.

Neben der Haupttätigkeit als Bauern, hatte er die Absicht eine kleine Gaststube zu errichten. Dazu lies er die Stube des Hauses grösser ausbauen, damit er die örtlichen Bauern darin bewirtschaften konnte. Mit Hilfe der Familie gelang es ihm mit dem Bauren und der kleinen Bewirtschaftung von Gästen ihr Leben in Suhr gut zu führen.

Es war dazumal üblich neben dem Bauern einen weiteren Wirtschaftszweig zu betreiben, um seine Einkünfte abzusichern und seinen Lebensstandart zu halten.

Diese kleine Gaststube war der erste Schritt Richtung „Gastwirtschaft“ für meine Familie.

Jakob Dietiker verstarb am 30. Novemeber 1905. Sein Sohn Adolf Dietiker übernahm den Betrieb 1908.

 

2. Generation 1908 bis 1947

2 Generation

Adolf Dietiker übernahm den Betrieb 1908 mit seiner Frau Luise Dietiker geb. Widmer. Die Gaststube wurde in der gleichen Art weitergeführt wie bisher. Im Sommer wurde sie jedoch durch eine kleine Gartenwirtschaft vergrössert. Die Familie wurde im Bauern- sowie im Wirtschaftsbetrieb stark eingebunden. Durch das gemeinsame Arbeiten wurde der Familienzusammenhalt dazumal schon stark geprägt.

Haus 2 Generatio

 

3. Generation 1947 bis 1959

3 Generation

Der Adolf Dietiker junior (geb. am 22. November 1887) übernahm den Betrieb zusammen mit seiner Frau Pauline Dietiker geborene Schneider. Er brachte viele neue Ideen in das Geschäft. Er vergrösserte unseren Gastwirtschaftsbetrieb mit beispielsweise einer WC-Anlage und einem kleinen Saal für ca. 20. Personen.

Die Nachkriegszeit brachte viel Industrie nach Suhr. Grossunternehmen wie der Möbel Pfister und die Migros Aargau, usw., liessen sich in unserer Gemeinde nieder und sorgten damit für Aufschwung im Gastgewerbe. Die Gaststube beanspruchte immer mehr Zeit, so entwickelte sich das Bauern in Betrieb eher zurück. Es blieb schlussendlich einfach nicht mehr genügend Zeit dafür.

Adolf Dietiker junior hat auch einen neuen Schweinestall für ca. 8 Schweine bauen lassen. Die gemästeten Schweine wurden dann im Haus geschlachtet und zu bekannten „Metzgete-Gerichten“ verarbeitet. Man sieht; die Tradition der Dietiker-Metzgete reicht schon lange zurück.

Haus 3 Generation

 

4. Generation 1959 bis 1990

4 Generation

Max Dietiker, der älteste Sohn von Adolf, übernahm den Betrieb 1959 zusammen mit seiner Frau Hanna Dietiker geb. Lienhard. Er gab dann das Bauern 1961 auf und konzentrierte sich nur noch auf den Wirtschaftsbetrieb. 1962 errichtete er 2 Kegelbahnen und so kamen auch Kegelmeisterschaften zu und nach Suhr.

1974 wurde das 100-jährige Jubiläum des Betriebes gefeiert. Höhepunkt war die Gründung der Musikanten Stubete.

Eine weitere Tradition führte er mit dem sogenannten Baumgartenfest ein. Die Suhrer Musig organisierte jeweils zusammen mit dem Restaurant Dietiker dieses Sommerereignis. Das ganze Dorf kam im Baumgarten des Dietikers zusammen um sich an der Musik zu erfreuen und fröhliche Stunden miteinander zu verbringen. Max und Hans Dietiker waren damals schon Mitglied des Vereins „Suhrer Musig“.

Karte 4 Generation

 

5. Generation ab 1990

5 Generation

 

Die heutigen Besitzer David und Vreni Anderegg-Dietiker übernahmen den Betreib von Max Dietiker im Jahre 1990. Sie absolvierten kurz davor zusammen die Wirtenfachschule. David Anderegg brachte mit seinen Schwingerfreunden neuen Schwung ins „Dietiker“. Vreni kannte sich im Betrieb schon bestens aus, was zum grössten Teil zu der erfolgreichen Übernahme geführt hat.

Ab 1996 wurde stetig investiert und gebaut. Die alte Scheune wurde abgerissen und darau entstand im Parterre eine kleine Wohnung, einen Saal für 90 Personen und die Dachwohnung der Familie wurde ausgebaut.

2006 wurden die Kegelbahnen abgerissen und es entstanden daraus sieben Gästezimmer.

Seit da an investieren wir nachhaltig in unseren Familienbetrieb....